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mangoe
Die gebildete Mittelschicht ist zu nichts zu gebrauchen, wenn sie in 50 Jahren nicht existiert. Warum sie also an Entscheidungen teilhaben lassen, die sie eh nicht betreffen?

PS: In der Politik von Aristoteles werden politische Systeme sowohl nach der Qualität der Herrschaft in „gemeinwohlorientierte“ Staatsformen (Monarchie, Aristokratie und Politie) und ihre „Entartungen“ (TyrannisOligarchie, Demokratie) unterschieden. (wiki)
Bevor du die nächste Antwort schreibst, frag mal Aristoteles warum die Demokratie von Grund auf entartet ist.
Und frag dich selbst mal, wieso wir heute das Wort Demokratie benutzen.

PPS: Du linkst ein Bild von Sparta, dass nie eine Demokratie war. Es war eine Aristokratie, nahezu alle Bewohner waren von Entscheidungen ausgeschlossen. Auch Athen hatte ernsthaft groteske Vorstellungen von Demokratie, wie zB Lotterie für Beamtenposten. Was ich persönlich besonders mag ist dass nur Soldaten an Wahlen teilhaben können, keine Frauen, keine Sklaven, Rentner, Krüppel etc. 
Diesem Ausschluß stimme ich natürlich sofort zu, aus den gleichen Gründen warum sie damals ausgeschlossen wurden.
Die Geburt der Attischen Demokratie kam übrigens durch einen Diktator, der uneingeschränkte Macht besaß, die herrschende Oligarchie zu beseitigen.
Soviel zu fiesen Diktatoren, hm?

Das sind eigentlich Basics, soviel zum Bildungsbürgertum.

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Schweinderl